Demenz-Wohngemeinschaften

Demenz-Wohngemeinschaften sind eine spezielle Wohnform für an Demenz erkrankte Klienten, bei denen der Verbleib in der eigenen Wohnung nicht mehr möglich ist, stationäres Wohnen aber nicht gewünscht wird.

In einer familiären Atmosphäre betreuen die Mitarbeitenden des Sozialwerks St. Georg bis zu acht demenziell beeinträchtigte Menschen. Im Vordergrund stehen das selbstbestimmte Leben und die Unterstützung der Klienten in allen lebenspraktischen Angelegenheiten. Die Biografie der Klientinnen und Klienten findet besondere Berücksichtigung. 

Den Klienten stehen rund um die Uhr geschulte Alltagsbegleiter und Pflegefachkräfte zur Verfügung. Sie übernehmen die Pflegeberatung, die Grund- und Behandlungspflege sowie die Organisation des Alltags und leisten tatkräftige Mithilfe da, wo es nötig ist. 

Zusätzlich zu einer nächtlichen Betreuung ist immer auch eine gerontopsychiatrische Fachkraft in der Rufbereitschaft. 

Angehörige und Ehrenamtliche sind ein wichtiger Bestandteil im Wohngemeinschaftsalltag. Der Angehörigenarbeit sowie der Schulung und dem Einsatz von freiwilligen Helfern messen wir eine hohe Bedeutung bei. 

Über ein engmaschiges Vernetzungssystem kommen bei nicht mobilen Klienten die Kooperationspartner, der Hausarzt, der Facharzt, ggf. der Physiotherapeut und auch alle weiteren an der ambulanten Versorgung beteiligten Dienstleister (Institutionen) in die Wohngemeinschaft. So findet ein permanenter Austausch im Rahmen der Hilfeplanung statt. 

Darüber hinaus sind die kommunale Vernetzung und die Zusammenarbeit mit unabhängigen Institutionen, insbesondere der Alzheimer-Gesellschaft, weitere wichtige Bausteine der Gesamtkonzeption. 

Ständige Qualitätssicherung und Qualitätskontrollen werden über unser umfangreiches Qualitätsmanagementsystem umgesetzt. In der regelmäßigen Supervision reflektieren wir Prozesse und Ergebnisse. Zusätzlich erhalten alle Mitarbeitenden regelmäßig fachspezifische Schulungen.

Dieses Angebot erhalten Sie hier: